

v.l.n.r.: fabian broicher (schlagzeug), amelie klug (gesang, ak./el. gitarre, perkussion), bruno olsson (piano),
maximilian bolch (el. gitarre, film), marco grötsch (el. 12-saitige gitarre), bastian blaimer (el. baritongitarre)
AKTUELL
Stand: 26.03.2026
März 2026: Produktion zweier Musikstücke für eine Debütsingle (so nah / so weit / mertesnück)
September 2025: Wir begrüßen Bastian Blaimer als unseren neuen Baritongitarristen und freuen uns, dass sein Vorgänger und Gründungsmitglied Luis Dollinger, der aus beruflichen Gründen ausgeschieden ist, uns weiterhin in audiovisuellen Angelegenheiten unterstützen wird.
März 2025: Wir begrüßen Dr. Bruno Olsson aus Stockholm als unseren neuen Pianisten!
Anstehende Konzerte
9. April 2026: Eröffnung der Grenzlandfilmtage Selb/Aš in Kino 1 des Kino Spektrum, Selb (kurzes Set, reduzierte Besetzung)
23. Mai 2026: Festung Traunstein, Konzerteröffnung für The Marble Man
1. Juliwochenende 2026: The Lindau Project @ Jazzweekend Regensburg (details tba)
19. September 2026: Hochzeit in Regensburg (privat)
ÜBER
The Lindau Project hat sich im Februar 2024 in Regensburg gegründet, um die Musik des experimentellen bayerischen Musikkollektivs Popol Vuh auf die Bühne zu bringen. Anlass für die Gründung der Musikgruppe war der 80. Jahrestag des im bayerisch-schwäbischen Lindau i. Bodensee geborenen Komponisten Florian Fricke (1944 – 2001), welcher Popol Vuh 1969 mit Frank Fiedler und Holger Trülzsch gegründet hat. Bis zu seinem verfrühten Tod im Jahr 2001 verstand es Fricke, eine Vielzahl namhafter Musiker*innen für die Studioprojekte der Münchner Gruppe zu versammeln. Aus langer Freundschaft entwickelte sich zudem eine produktive Beziehung zu Regisseur Werner Herzog, welcher Frickes Aufnahmen in seinen Kinofilme einsetzte (u.a. Aguirre - Der Zorn Gottes, Herz aus Glas, Nosferatu, Fitzcarraldo).
Die Musik von Popol Vuh entzieht sich dabei den Genregrenzen: die klassische und sakrale Musik des Westens trifft auf der Rockmusik entspringende Elemente sowie die Urrhythmen des Jazz, traditionelle Musikformen und rituelle Liedkultur verschiedenster Weltregionen auf avantgardistische elektronische Klänge des 20. Jahrhunderts. Mit der von der Musikpresse vorgenommenen Einordnung der Musik in die Kategorie Krautrock haben die beteiligten Musiker sehr gefremdelt.
Als sechsköpfiges Ensemble nähert sich The Lindau Project den Kompositionen von Popol Vuh an, um sie erstmalig als geschlossenes Konzertprogramm auf die Bühne zu bringen. Da die ursprünglichen Musikstücke fast ausschließlich mit dem Multitrackverfahren im Studio entstanden sind, wurden sie nur selten und in reduzierter Besetzung aufgeführt - etwa zu besonderen Anlässen an einigen wenigen Orten Bayerns [LINK] oder Italiens [LINK]. Bei The Lindau Project verteilen sich die Gitarrenspuren auf ein bis zwei herkömmliche elektrische Gitarren, die elektrische 12-saitige Gitarre und die elektrische Baritongitarre. Fundament ist, wie auch bei Popol Vuh, die Achse aus Klavier und Schlagzeug.
The Lindau Project verbindet die musikalische Darbietung mit Filmprojektionen, die aus verschiedenen Quellen kommen und teilweise von Max Bolch dies- und jenseits des Alpenhauptkammes mit der portablen Kamera aufgenommen wurden. Das Bühnenprogramm kann nicht nur in Clubs, Konzertsälen oder auf Freiluftbühnen aufgeführt werden, sondern eignet sich auch für Kirchen und vergleichbare sakrale Räume.
THE LINDAU PROJECT & GUESTS - 4 MÄRZ 2026
Am 4. März 2026 hatten wir das große Vergnügen, Renate Knaup und Danny Fichelscher beim Pre-Opening der Internationalen Kurzfilmwoche Regensburg im Jazzclub Leerer Beutel auf der Bühne willkommen zu heißen. Beide waren langjährige Mitglieder von Popol Vuh: Danny als Gitarrist, Schlagzeuger sowie (gemeinsam mit Florian Fricke) Ko-Komponist und Ko-Arrangeur, und Renate als Sängerin, Perkussionistin und Koproduzentin. Für zwei Stücke kam mit Gitarrist John Weinzierl auch ein Gründungsmitglied von Amon Düül II auf die Bühne. Popol-Vuh-Gründungsmitglied Frank Fiedler begleitete den Abend mit seiner Kamera. Auch war es uns eine große Freude, dass mit Obelix (Herrn Murche) ein langjähriger Roadie von Amon Düül II im Publikum war. Es folgen ein paar Impressionen von einem wunderbaren Konzertabend:
MEDIEN
Proberaummitschnitt, Sommer 2025
Konzertmitschnitt "W1", Regensburg, Januar 2025
Konzertmitschnitt "Alte Mälzerei", Regensburg,
August 2024
Video vom Projektgründungstag,
Februar 2024
INFO
LINK 1: Interview mit Dolf Mulder (NL) für sein Portal popolvuh.nl
Im April 2024 hat uns Dolf Mulder, der das Internetarchiv popolvuh.nl betreut und Mitherausgeber der letzten Vinylauflage der Popol-Vuh-Alben war, sehr ausführlich per Mail interviewt. Danke, Dolf!
LINK 2: Das Konzertprogramm 2024.
Im August 2024 haben wir unsere beiden Debütkonzerte in der Oberpfalz gespielt, am 1. August im Club la Vida in Amberg, am 4. August in der Alten Mälzerei in Regensburg. Oben eine PDF des Konzertprogrammes, geschrieben von Max Bolch, in dem mit Zitaten von Personen aus dem Umfeld von Popol Vuh Hintergründe zu den Musikstücken gegeben werden.
LINK 3: Interview mit Dennis Young (South Plainfield, NJ) für Primitive Substance, 2024.
Ende August 2024 waren Fabian und Max zu Gast im amerikanischen Youtube-Format Primitive Substancevon Dennis Young aus New Jersey. Er ist Perkussionist für die experimentelle Gruppe Liquid Liquid aus New York City. Wir durften ein wenig über das Lindau Project plaudern. Danke, Dennis!
LINK 4: Zeitungsartikel über "Das Hohelied Salomos" für die Lindauer Tageszeitung/Schwäbische, 2025.
Max, Fabian und Marco haben anlässlich des 50. Jubiläums von Popol Vuhs "Das Hohelied Salomos" einen Gastartikel für die Lindauer Tageszeitung geschrieben, und hierfür auch Frank Fiedler und Danny Fichelscher interviewt.
LINK 5: Interview mit Chris Wheatley (Oxford) für Perfect Sound Forever, 2025.
Im Sommer 2025 haben Fabian und Max mit dem englischen Musikjournalisten Chris Wheatley telefoniert, der hieraus einen Beitrag für furious.com gemacht hat.
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